25. April 2026 - Beiträge - Allgemein

Werksführung Firma Essity

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen besonderen Ausflug machten die Landfrauen Hockenheim im April.

Wer kennt sie nicht – die Hygienepapiere der Marken Danke, Zewa, Tempo, Tork, Tena, um nur einige zu nennen. Und alle diese Marken kommen aus Mannheim, werden bei der Firma Essity hergestellt. Die meisten von uns erinnern sich noch an den Firmennamen Zellstofffabrik, SCA oder PWA Mannheim. Herr Roger Schilling, einer der ehemaligen Werksleiter der Firma Essity, spazierte mit den Teilnehmern über das weitläufige Werksgelände und konnte über die Geschichte der Zellstoffherstellung sowie neue Methoden der Verarbeitung informieren. Mittlerweile kann Zellstoff aus Stroh gewonnen werden und zusammen mit den Fasern aus Holz können nachhaltigere Papiere produziert werden. Essity Mannheim verarbeitet vor allem Holz (Abfallprodukt aus Sägewerken) und Stroh aus dem Umkreis, kurze Transportwege senken die Kosten. Herr Schilling führte die Gruppe bis zu der neuen Strohverarbeitungsanlage wo Berge von eckigen Strohballen lagerten und auf ihre Verarbeitung warteten. Im weiteren Verlauf ging es an einem Klärbecken vorbei, die Kraftwerkstürme waren zu sehen und Herr Schilling verwies auf die verschieden neuen und älteren Gebäude, jedes für einen bestimmten Verarbeitungsschritt. Die Besucher durften sich noch eine Anlage ansehen, in der das hergestellte Papier getrocknet und zu riesigen Rollen aufgerollt wurde. Erst danach wurde es weiterverarbeitet zu Küchenrollen, 3- oder 4-lagiges Toilettenpapier. Mittlerweile gibt es auch Papier ohne Papphülse, d.h. weniger Abfall! Der letzte Produktionsschritt war die Verpackung und Kommissionierung, bevor alle die bekannten Produkte auf LKW geladen die Reise zu den Märkten antraten. Für seine überaus kompetente Werksführung und seine Mühen überreichten die Landfrauen Herrn Schilling einen Präsentkorb und bedankten sich herzlich. Mit einem Abschluss in einer Mannheimer Gaststätte und ca. 9000 Schritten auf der Fitnessuhr machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg.